Kontaktformular in WordPress ohne Plugin

Für ein Kontaktformular brauchst du in WordPress kein Plugin, das PHP-Mails verschickt und Einsendungen in deiner Datenbank sammelt. Ein HTML-Block mit Mailiy reicht. Das klappt im Block-Editor, im klassischen Editor und in Page-Buildern mit HTML-Element.

So baust du es ein

  1. Leg ein kostenloses Konto an, füg deine Website hinzu und kopier den Schlüssel des Formulars.
  2. Öffne die Seite im Block-Editor und füg einen Block „Individuelles HTML“ ein. Im klassischen Editor wechselst du auf den Tab „Text“, in Elementor nimmst du das Element „HTML“.
  3. Kopier den Code unten hinein und ersetz YOUR_ACCESS_KEY durch den Schlüssel aus dem Dashboard.
  4. Veröffentliche die Seite und schick eine Testnachricht ab.
<form action="https://mailiy.com/api/submit" method="POST">
  <input type="hidden" name="access_key" value="YOUR_ACCESS_KEY">
  <input type="email" name="email" required>
  <textarea name="message" required></textarea>
  <input type="checkbox" name="botcheck" style="display:none">
  <button>Senden</button>
</form>
<script src="https://mailiy.com/client/script.js" defer></script>

Was du bei WordPress wissen solltest

Felder, die Mailiy erkennt

Jedes Feld mit Namen erscheint in der E-Mail und im Dashboard. Einige Namen liest Mailiy selbst und steuert damit, wie die Mail aussieht und was danach passiert:

NameWirkung
subjectBetreff der E-Mail. Ohne das Feld nimmt Mailiy den Betreff aus den Formular-Einstellungen.
from_nameAbsendername, der im Postfach angezeigt wird, etwa der Name deiner Website.
email / replytoAdresse der Person, die das Formular ausfüllt. Mit „Antworten“ schreibst du ihr direkt zurück.
redirectAdresse, auf die der Browser nach dem Absenden geht, zum Beispiel deine eigene Danke-Seite.
ccemail / bccemailWeitere Empfänger in Cc oder Bcc, getrennt mit Semikolon. Es zählen nur Adressen, die in deinem Konto bestätigt sind.
consentCheckbox für die Einwilligung. Verlangst du sie im Dashboard, lehnt Mailiy Einsendungen ohne Haken ab.
botcheckUnsichtbare Falle für Bots. Bleibt sie leer, ist alles in Ordnung.

Dateien mitschicken

Mit einem Feld vom Typ file nimmt dein Formular in WordPress auch Anhänge an, bis zu fünf Dateien mit zusammen 10 MB. Erlaubt sind PDF, Bilder, Text- und Office-Dateien. Mailiy prüft bei jeder Datei, ob der Inhalt zur Endung passt, und lehnt alles andere ab.

Damit der Browser die Dateien überträgt, braucht das form-Tag zusätzlich enctype="multipart/form-data".

Wenn keine E-Mail ankommt

Mailiy antwortet auf jede Einsendung mit einer Meldung. Meistens steckt eine dieser Ursachen dahinter:

Nach dem Absenden

Jede Einsendung landet im Dashboard. Dort durchsuchst du sie und exportierst sie als CSV. Im Formular stellst du außerdem eine automatische Antwort ein, die an die Adresse aus dem Feld email geht, etwa „Danke, wir melden uns innerhalb von zwei Tagen“.

Soll dein Team die Nachricht auch im Chat sehen, schickt Mailiy sie zusätzlich an Slack, Discord oder Telegram. Für eigene Abläufe gibt es Webhooks, die jede Einsendung als JSON an eine Adresse deiner Wahl senden.

Spam und Datenschutz

Das unsichtbare Feld botcheck ist eine Falle für Bots. Kreuzen sie es an, verwirft Mailiy die Einsendung, ohne sie zu speichern oder zu verschicken. Weitere Filter und ein Captcha schaltest du im Dashboard dazu.

Mailiy läuft auf Servern in Deutschland und setzt keine Tracker. Was du sonst noch für ein DSGVO-konformes Formular brauchst, steht in der DSGVO-Checkliste.

Häufige Fragen

Kann ich Contact Form 7 oder WPForms danach deaktivieren?

Ja, sobald das neue Formular funktioniert. Dein WordPress verschickt dann keine Formular-Mails mehr selbst, und ein Plugin weniger muss aktuell gehalten werden.

Funktioniert das mit Elementor, Divi oder Gutenberg?

Ja. Jeder Editor, der ein HTML-Element oder einen HTML-Block anbietet, kann das Formular aufnehmen. Das Aussehen passt du mit CSS im Theme oder direkt im Block an.

Brauche ich für das Kontaktformular in WordPress einen eigenen Server?

Nein. Das Formular sendet an Mailiy, Mailiy verschickt die E-Mail. Du brauchst weder PHP noch SMTP-Zugangsdaten noch Server-Code.

Darf der Schlüssel im Quelltext der Seite stehen?

Ja. Er erlaubt nur, Einsendungen an dieses eine Formular zu schicken. Er gibt keinen Zugriff auf dein Konto. Im Dashboard legst du fest, von welchen Domains Einsendungen angenommen werden.

Was kostet das?

Der kostenlose Tarif enthält 100 Einsendungen im Monat für eine Website. Bezahlte Tarife beginnen bei 9 € im Monat.

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